Schrecksee und Rauhorn: Tag 1 im Allgäu

Über das Pfingstwochenende ging es mal wieder in die Berge. Den schönen Schrecksee hatte ich schon lange auf meiner ToDo Liste und es war super in dieser Übergangszeit nun dorthin zu kommen. Unklar war, ob wir auf das Rauhorn gehen könnten, da es doch noch einigen Schnee hatte.
So fuhren wir Freitagabend Richtung Bad Hindelang und parkten in Hinterstein. Mal wieder wurden wir in den Bergen herzlich empfangen.

Am nächsten Morgen ging es um 7 Uhr los über den Schrecksee aufs Rauhorn (2.240m).
Insgesamt waren wir circa 8 Stunden unterwegs, natürlich mit Pausen.

In circa 2,5 Stunden kamen wir am Schrecksee an und machten die erste kleine Pause in traumhafter Umgebung.
Es lag noch erstaunlich viel Schnee, aber das trug zur tollen Gesamtstimmung bei.

Anschließend ging es weitere 2.5 Stunden bergauf, entlang des Grates bis auf das Rauhorn.

Und ab jetzt wurde es steiniger, schroffer und steiler. Der Einsatz von Händen war nun immer mehr nötig.
Zum Glück war aber fast kein Schnee mehr zu queren.

Der Wolken/Sonne Mix war perfekt für diese anstrengende Tour.

Der Blick zum Vilsalpsee und auf den Gipfel, der nun auch in Sichtweite war.

Auf dem Gipfel legten wir fast pünktlich um 12 Uhr unsere Vesperpause ein und es kam dabei sogar die Sonne raus.

Auch der Abstieg war zuerst sehr schroff und erforderte den Einsatz von Händen und einen sicheren Tritt. Anschließend ging es über Wiesen und steinige Schotterwege ins Tal.

Auf der Willersalpe kehrten wir auf ein Feierabend-Bier ein und machten uns anschließend auf den Weg zu unseren Autos.

Eine sehr schöne, aber auch anstrengende Tour.

Nach einem Bad in der saukalten Ostrach, fuhren wir noch in Richtung Oberjoch, wo wir am Sonntag die Tour auf den Sorgschrofen machen wollten.
Auch dieser Abend war gigantisch.