Breizh (aka. Bretagne) im Oktober

Wir waren sehr gespannt, wie es wohl werden würde im Oktober in die Bretagne zu fahren. Man sagt dem bretonischen Wetter ja einiges nach, aber – so richtig kalt wird es dort, dank des Golfstroms nicht. Unser erster Stopp legten wir am Mont-Saint-Michel ein. Schon ein sehr besonderer Ort. Am Abend kehrten wir noch zu Galettes und Cidre, den man traditionell aus Tassen trinkt ein.

Am nächsten Morgen fuhren wir nach Saint Malo, wo wir diese sehr schöne Stadt erkundeten.

Am Abend fanden wir einen wirklich tollen Schlafplatz auf einem Camping platz direkt am Meer. Hier wollten wir zunächst etwas bleiben, um anzukommen und den Ort zu erkunden.

Da das Wetter etwas kippen sollte, entschieden wir uns nach tollen Tagen an der Küste weiter zu fahren. Nach einem Zwischenstopp an der Côte de Granit Rose fuhren wir weiter über Brest an die Gegend von Trézien. Allerdings war es den ganzen Tag über regnerisch und neblig, sodass es nicht viel zu sehen gab.

Früh morgens fuhren wir auf die Halbinsel Crozon und gönnten uns ein Frühstück an der Küste. Crozon ist bekannt für tolle Strände, Surfspots, authentische Städtchen und tolle Küstenlandschaften.

Nachdem wir uns dann einen Platz zum Bleiben gesucht hatten, erkundeten wir die Küste zu Fuß. Auch hier, viele Nazi-Bauten, die wirklich schauerlich sind.

Auch die nächsten Tage, erkundeten wir die Strände und ich hatte einige gute Wellen. Die Bretagne bietet durch die zahlreichen Strände und unterschiedliche Ausrichtungen eigentlich sehr viel Möglichkeiten zu surfen, bei fast allen Bedingungen.

Die Hafengegend in Camaret-sur-Mer mit den zahlreichen Bars hatte sehr viel Charme.

Wir entschlossen uns Crozon am nächsten Tag zu verlassen und uns in Richtung Pointe du Ras aufzubrechen. Unterwegs erkundeten wir noch zwei Strände und das Städtchen Douarnenez.

Hier hatten wir noch einen wunderschönen, rauen Sonnenuntergang. Der letzte Abend in der Bretagne. Am folgenden Tag fuhren wir noch an den Pointe de la Torche. Dort kam ein massiver Swell an und es war total spannend diesen auf der Landzunge zu erleben. Am Nachmittag machten wir uns dann auf den Heimweg.

Schöne Bretagne, schöne Zeit. Ständige Fahrt-Begleiter waren die Hörbücher von Kommissar Dupin. In diesen bretonischen Krimis lern man tatsächlich viel über die Bretagne und die Menschen die dort leben.