Kroatien und Bosnien im Juni

Der verregnete und kalte Sommer in Deutschland forderte uns geradezu dazu auf in Richtung Süden zu fahren und etwas Wärme abzuholen. Die Idee: Wir fahren dorthin, wo es zu der Zeit am wärmsten ist – Kroatien und Bosnien.

Endlich angekommen, gönnten wir uns ein paar Tage am Meer. Schwimmen, erkunden, Nichtstun.

Mit neuer Energie und viel Neugierde machten wir uns auf nach Bosnien. Hier hatten wir uns einige Ziele vorgenommen. Der erste Stopp war in Mostar. Eine schöne Stadt, bekannt für den orientalischen Flair und die berühmte Brücke.

Stellplätze zu finden war meistens recht einfach. Wir übernachteten am Jablanicko jezero bevor wir am nächsten Tag nach Sarajevo aufbrachen.

Sarajevo ist eine eindrucksvolle Stadt in der so viele Kulturen, Religionen und Menschen aufeinander treffen. Absolut eine Reise wert! Die Spuren des Bosnienkrieges sind überall noch zu sehen. Besonders krasse und dunkle Eindrücke erhält man durch den Besuch des Museums zum Krieg.

Am Abend fuhren wir an den Ramsko jezero, wo wir die Nacht verbrachten.

Nach der Seeerkundung und einem Frühstück am See fuhren wir über eine Hochebene in Richtung des Una-Nationalpark. Auch hier gab es wieder genug Stellplätze. Noch am Abend fuhren wir mit den bikes zu den Una-Wasserfällen.

Der nächste und letzte Stopp sollte etwas anders werden. Ein alter Flugzeug-Stützpunkt, zurückgelassen nach dem Krieg. Verlassen und spooky, aber auch irgendwie spannend zu erkunden.

Die letzten Tage unseres Roadtrips ließen wir nochmal am Meer ausklingen. Schnorcheln, Luftmatratze, gutes Essen und einfach entspannen. Ein toller Abschluss einer tollen Reise.