
Das obligatorische Gipfel-Selfie gleich vorneweg, ja ich war oben.
Aber nun von vorne.
Als mir Lena, eine Freundin aus Stuttgart erzählte, dass sie zwei Monate auf der Zittauer Hütte arbeiten würde, war der Plan, sie dort zu besuchen schnell gemacht. Freitagnachmittag die fünfstündige Anfahrt ins Salzburger Land und nochmal knapp zwei Stunden Aufstieg zur Hütte. Rechtzeitig für das letzte Schnitzel und ein kühles Bier.
At first the proof, that I was on the peak. And now the whole story.
Lena, a friend from Stuttgart told me, she is going to be working on a mountain hut for two month. So I decided to visit her and go hiking. Friday I took the car to the region of Salzburg. Around 5pm I started the ascend to the „Zittauer Hütte“, where I arrived two hours later, for a nice dinner and a cold beer.
Schon vom Tal aus waren zwei „Dreitausender“ zu sehen. Der Gabler und sein Gletscherfeld, als auf die Reichenspitze stechen gleich ins Auge.
While ascending the „Gabler“ appeared quite fast. He is one of a few peaks with the hight of over 3.000 m.
Besonders schön an diesem Abend war die Ruhe auf dem Plateau. Die Hütte liegt auf 2.328m und es war nahezu windstill. Das führte zu einer tollen Spiegelung im unteren Gerlossee, der direkt vor der Hütte liegt.
The hut is located on a plateau with 2.328m of hight. It was a beautiful, calm evening with even more beautiful reflections on the nearby lake „Unterer Gerlossee“.
Ich wollte unbedingt auf einen Dreitausender wandern. Allerdings waren der Gabler und die Reichenspitze durch das vorgelagerte Gletscherfeld keine Option. Die Wildkarspitze, wäre ein Blindflug geworden und so entschied ich mich für den langen Weg auf die Richterspitze (3.054m).
Der Plan war, zur Richterhütte zu laufen und dort – je nach Ankunftszeit – spontan zu entscheiden, ob der Weg auf den Gipfel noch möglich ist. Kurz nach 7 Uhr machte ich mich auf den Weg über die Roszkopfscharte ins nächste Tal und in Richtung Richterhütte. Schnell war klar, der Nationalpark Hohe Tauern in den Zillertaler Alpen ist traumhaft schön.
I was so motivated to climb a peak with over 3.000m oh hight. The „Gabler“ and the „Reichenspitze“ were no option. The lack of knowledge of ascending a glacier made the decision to give a try hiking the „Richterspitze“ (3.054m)
So I started my tour around 7am, crossing the „Roszkopfscharte“ over to the „Richterhütte“ a beautiful shelter in the next valley.
unten links: das Tal mit dem Blick auf das Plateau der Richterhütte.
bottom left: The next valley with the view over to the hut „Richterhütte“.

Schneller als erwartet kam ich um 9.30 an der Richterhütte an und entschied mich nach kurzer Rückfrage beim Hüttenwirt für den Aufstieg.
Über ein Geröllfeld ging es circa 680 Höhenmeter auf die leicht ausgesetzte Richterspitze.
I arrived at the hut at 9.30am and had enough time to try the ascend. Around 680 meter of hight later I made it on top.

Der zweite Gipfel von rechts. The second peak from the right side.

Der Blick runter zur Richterhütte. Ebenso faszinierend der Weitblick in die Venedigergruppe mit seinem höchsten Gipfel, der „Großvenediger“ (3.657m), zu sehen mittig im Bild unten.
Looking back to the little hut down there is as fascinating as the view of the far „Venediger-group“ with its highest peak, the „Großvenediger“ (3.657m), see the following picture.

Auf der anderen Seite, sieht man hinab auf den Zillergründlsee. Fun fact: Auf der Richterspitze steht man mit einem Fuß im Salzburger Land und mit dem anderen schon in Tirol.
On the other side, you can overview the Zillergründl-lake. The border between tirol and the region of Salzburg is right on top of the Richterspitze.

Nach dem Abstieg machte ich kurz Rast an der Richterhütte. Die Sonne und die Höhe in Verbindung mit den gelaufenen Kilometern wurden spürbar.
Anschließend ging es den Weg zurück zur Zittauer Hütte.
Auf den letzten Metern musste ich wirklich die Zähne zusammenbeissen. Gegen 16:30 Uhr wieder zurück an der Hütte, war ich bedient. Zu Kräften kam ich nach einem Kaiserschmarren und 1 Liter Radler. 🙂
After descending, I had a break at the „Richterhütte“. I now „felt“ the sun and the hight in combination with the walking-distance. I had to fight my way back to the Zittauer Hütte and was really happy as I arrived around 4:30pm.
Meine Füße trugen mich knapp 20km weit und 1.850 Höhenmeter. Dafür war ich circa 8,5 Stunden unterwegs. Jetzt tun sie weh. 🙂
This day, my feet carried me about 20km and 1.850 meters of hight in around 8,5 hours. Now they hurt. 🙂

Am nächsten Morgen machte ich mich gegen 9 Uhr auf den Weg ins Tal, sprang noch kurz in den See und fuhr zurück nach Stuttgart. Ein tolles Wochenende in beeindruckender Kulisse.
After descending to my car around 9am, I had a quick bath in the lake and hit the road back to Stuttgart. A nice weekend in a stunning scenery came to an end.



















