Über die Camargue und Andorra in die Pyrenäen.

Auf meinem Weg in die Pyrenäen, die ich schon lang bewandern wollte legte ich noch einen Stopp in der Camargue ein.

Was soll ich sagen: Es ist schön und „komplett anders“, aber einfach nicht ganz meine Gegend. Etwas zu karg, kein rauer Atlantik und dazu noch sehr sehr flach. Aber es gibt schöne Vögel, Salinen und viel zu viel Stechmücken.

Am Folgetage fuhr ich der Küste entlang bis ich dann in Richtung der Berge abbog. Auf dem Weg liegt die Stadt Ille-sur-Têt, wo man eine eindrucksvolle Sand-Felsgegend erkunden kann.

Von hier aus ging es am selben Tag weiter nach Andorra – wenn ich schon in der Gegend bin. Achtung, unbedingt roaming ausschalten. Dafür kann man dort sehr günstig tanken, und zwar fast jede 500 Meter.

Unzählige Kurven später stand ich auf dem Port d´Envalira auf 2.408 Höhenmeter. Und – hier lag Schnee.

Zum Glück kam dann später wieder die Sonne raus, und ich fand meinen Nachtplatz am Fuß des Vall Fosca, wo ich am nächsten Tag eine Wanderung eingeplant hatte.